Karate Vaihingen


Verhaltens-/Grundregeln

Grundordnung und Verhaltensregeln des Goju Ryu Karate Club Vaihingen/Enz e.V.

Brief an die Eltern unserer Karatekinder

Liebe Eltern

Zu der Zeit als eure Kinder sich für den Sport Karate zu interessieren begannen, hattet ihr ihnen ermöglicht in unserem Verein einen Karate-Anfängerkurs zu besuchen, dies zum Zweck um festzustellen ob dieser Sport etwas für ihr Kind ist, ihnen und ihrem Kind der oder die Trainer sympathisch ist (sind) ob der Verein in seiner ganzen Art und auch die Einstellungen der Trainer ihren Vorstellungen entsprechen. Hierzu hatten sie und ihr Kind nahezu 3 Monate Zeit sich zu informieren. Nachdem der Anfängerkurs vorbei war haben sie sich entschlossen ihr Kind in unserem Verein der Obhut der Trainer zu übergeben, damit haben sie bezeugt, dass sie mit dem Verein, den Trainern und deren Tun einverstanden sind, sie hatten ein Vertrauen zum Verein und den Trainern aufgebaut ansonsten hätten sie ihr Kind nicht in diesem Verein zur Ausbildung im Karatesport als Mitglied angemeldet. Um dies weiterhin gewährleisten zu können, müssen einige Vorgaben und Richtlinien beachtet werden, die wir Trainer bitten zur Kenntnis zu nehmen.

Grundsatzordnung/Erklärung

Top 1 Teilnehmer Verbandsfördergruppentraining Halle Kleinglattbach

Die Auswahl der Teilnehmer obliegt allein dem GKVBW Jugendreferenten Arthur Bastian Er allein entscheidet wer am GKVBW Fördertraining teilnehmen kann und stellt auch die Kriterien zusammen. Er ist nicht verpflichtet Rechenschaft abzulegen warum Sportler(innen) in die Fördergruppe aufgenommen werden oder abgelehnt werden. Der Inhalt des GKVBW Fördertrainings obliegt allein dem GKVBW Jugendreferenten.
Er wird mit seiner Erfahrung im Karatesport und Verbandsarbeit ganz dem Vorhaben des Verbandes handeln. Er hat nur Rechenschaft gegenüber dem DKV/KVBW/GKVBW über Erfolge und Misserfolge zu geben, deshalb wird es immer wieder vorkommen dass ein Sportler bei schlechter Leistung mal eine Zeit aus der Fördergruppe ausgeschlossen wird, kann aber bei entsprechender Leistungssteigerung wieder aufgenommen werden.

Top 2 Teilnehmer Vereinsfördergruppentraining Halle Eberdingen

Die Auswahl der Teilnehmer obliegt allein dem Vereinssportwart. Er allein entscheidet wer an diesem Fördertraining teilnehmen kann und stellt auch die Kriterien hierzu auf. Er ist nicht verpflichtet Rechenschaft abzulegen warum Sportler(innen) in die Fördergruppe aufgenommen werden oder abgelehnt werden. Hierzu erfolgt eine direkte Einladung der Teilnehmer durch den Vereinssportwart.
Er hat ausschließlich Rechenschaft ab zugeben über Erfolge und Misserfolge auf Turnieren gegenüber dem Verein (Vorstand) Hier kann entschieden werden ob ein Vereinsfördertraining weiterhin stattfindet oder abgesetzt wird. Der Inhalt des Fördertrainings obliegt allein dem Vereinssportwart.

Top 3 Gürtelprüfungen im Verein so wie auf Lehrgängen

Jedes Mitglied eines Vereins welches einen DKV Ausweis besitzt hat das Recht eine Gürtelprüfung abzulegen, es kann auch frei wählen wo er die Prüfung ablegen will. Vorraussetzung er erfüllt alle vom DKV/KVBW gestellten Prüfungsbedienungen, nachzulesen in jeder Prüfungsordnung der jeweiligen Verbände oder DKV Handbuch. Es müssen die Wartezeiten erfüllt sein, der Prüfling muss seine Vorgaben zum jeweiligen Gürtelgrad erfüllen, er hat das Recht sein Können vor Entscheid eine Prüfung abzulegen sich von seinem Trainer vorab überprüfen zu lassen ob sein Vorhaben eine Gürtelprüfung abzulegen berechtigt ist ( im Verein bietet sich an den jeweiligen Prüfung - Vorbereitungslehrgängen teilzunehmen – in der Regel jeweils am Prüfungstag) Im Verein geben die Trainer jeweils die Empfehlung zu einer Prüfung oder Ablehnung. Eine Ablehnung heißt nicht gleich immer das der (die) Sportler(in) die Kriterien zur nächsten Prüfung nicht erfüllt, sondern die Trainer haben durch ihre Erfahrung eine bestimmte Vorstellung wie die Prüfungen abgelegt werden sollen.
z.B. ein(e) Sportler(in) ist für ihren bisherigen Gürtelgrad schon sehr gut und auch gut für den nächsten Gurt, diese(r) Sportler(in) kann hier in ihrer Gürtelklasse auf Turnieren berechtigt mit Erfolgen rechnen, aber würde in der nächsten Gürtelklasse noch nicht reif sein Erfolge zu haben, die hätte zur Folge dass der (die ) Sportler (in) die Motivation für weitere Turniere genommen würden, es hätte auch Misskredite der Eltern gegenüber der jeweiligen Trainer zur Folge und evtl. schließlich auch der Austritt aus dem Verein, was nicht im Sinne des Trainers oder Verein und schon gar nicht gut für den Sportler oder der Sportlerin ist. Wann ein Sportler die nächste Gürtelprüfung ablegen soll oder kann sollte mit dem Trainer besprochen werden und dessen Meinung sollte respektiert werden ohne Wenn und Warum die Trainer haben in der Regel genügend Erfahrung um hierüber Entscheidungen treffen zu können.
Möchte ein Sportler eine Sportlerin eine Prüfung auf einem Verbandslehrgang ablegen (was möglich ist) erwartet der Verein (der jeweilige Trainer) dass er hierüber informiert wird und seine Genehmigung hierzu von seinem Trainer einholt.
Sollte ein Sportler ohne den Trainer zu informieren auf einem Lehrgang eine Gürtelprüfung ablegen ist im Verein der Trainer berechtigt die Trainingsteilnahme an seinem Training abzulehnen, da das Vertrauen gegenüber dem Trainer nicht mehr gewährleistet ist, welches für eine gute Zusammenarbeit sehr wichtig ist und ohne dies keine Trainingserfolge erzielt werden können.
Der Trainer Vorhaben ist dass für jeden Sportler oder Sportlerin der größtmögliche sportliche Erfolg erreicht werden kann, ob bei Prüfungen oder Turnieren dies kann nur bei gegenseitigen Vertrauen gewährleistet werden.

Top 4 Verhalten auf Turnieren

Jeder Sportler, ebenso deren mit anwesenden Eltern sollten sich auf Turnieren so verhalten, dass das Ansehen des Verein oder deren Sportler in der Öffentlichkeit nicht geschädigt wird.

Die Sportler – haben sich in der Halle und auf den Wettkämpen sportlich und fair zu verhalten, dem Gegner die entsprechende sportliche Achtung entgegen zu bringen egal wie dessen Verhalten einzustufen ist. Bei Sieg und auch bei einer Niederlage, ob berechtigt oder unberechtigt, hat der Sportler zum Gegner zu gehen und ihm zu gratulieren oder sich zu bedanken, auch wenn es ihm nicht danach zumute ist, dies ist das ungeschrieben Gesetz im Karate woran sich jeder unserer Sportler zu halten hat, jedes andere Verhalten wäre ein unsportliches Verhalten, welche im Verein mit einer Ermahnung geahndet würde oder bei Nichteinsicht mit Ausschluss aus dem Turniergeschehen zu ahnden ist, wegen unsportlichem Verhalten welches als Vereins schädigend einzustufen wäre.
Sollte nach Meinung eine Sportlers, auf einem Turnier er von den Kampfrichtern unterbewertet worden sein, dann sollte er dies so schwer es auch für ihn sein mag, dies einfach akzeptieren, denn Kampfrichter sind in der Regel Personen welche von dieser Sportart etwas verstehen, auch hier gibt es Ausnahmen da niemanden Fehlerfrei ist und dies sollte einfach zur Kenntnis genommen werden, hier empfiehlt es sich einfach beim nächsten mal noch besser zu sein. Fehlurteile werden hat es früher schon gegeben und wird es auch weiterhin noch in Zukunft geben.

Die Eltern/Begleitpersonen – Jeder Verein oder Trainer ist froh wenn sich Eltern oder Erziehungsberechtigte für die Sportart welche ihre Kinder betreiben interessieren und auch bereit sind auf Turniere mitzufahren, ob als Betreuer oder Zuschauer/Schlachtenbummler oder einfach als Fan des Vereins deren ihr Kind angehört. Aber auch hier erwartet der Verein dass diese Personen sich ebenfalls nicht Vereinsschädigen verhalten, nicht das Ansehen des Vereins zu beeinträchtigen.
Keine Öffentliche Kritik an den Veranstaltern, Kampfrichtern oder gegnerischen Sportlern, auch wenn dies nach eigener Meinung berechtigt wäre. Ein Urteil über z.B. einer Kata wäre nicht gut wenn man diese Kata selbst gar nicht kann, z.B. zwei Sportler sind ca. gleich gut in ihrer Kata, dann muss der Kampfrichter nach kleineren Fehlern suchen um gerecht urteilen zu können, wie korrekte Stand, vergessene Technik, kein Kiai, auch die Mimik des Sportlers kann hier eine Rolle spielen, welche eine Bereitschaft zum Kampf anzeigen kann oder aber Gleichgültigkeit all dies und noch mehr kann Ausschlaggebend sein für eine Niederlage. Nicht immer kann ein Sieg den Sportler zum Guten prägen, manchmal kann eine Niederlage mehr für den Sportler bringen, denn auch Verlieren muss erlernt sein. Im japanischen wo unsere Sportart herkommt heißt es unmissverständlich, jede Niederlage ist ein Sieg, aus ihr ist mehr zu lernen wie aus einem Sieg.
Jeder - auch die Eltern – Betreuer, sollten bereit sein auch dem sportlichen Gegner Achtung entgegen zu bringen. Wenn der Gegner auch noch aus den eigenen Reihen des Vereins kommen sollte, wäre es angeraten auf den Ausdruck überschwänglicher Freude über den Sieg des eigenen Kindes zu verzichten, es wäre äußerst unfair den Vereinskollegen gegenüber. Ein lautstarkes Anprangern der Kampfrichter oder der gegnerischen Betreuer sollte unterlassen werden, dies alles würde sich negativ auf das gute Ansehen des Vereins in der Öffentlichkeit und auch im Verband auswirken. Was unserem Verein und deren Sportler nur Nachteile bringen würde. Urteile sollte denen überlassen sein, welche damit beauftragt sind und was davon verstehen. Jedes unangenehme Auffallen auf Turnieren oder Lehrgängen ist zu vermeiden ob berechtigt oder unberechtigt, z.B. vor Mitgliedern anderen Vereinen, deren Trainern oder Verbandsfunktionären. Kein Trainer wird ein sachliches Gespräch unter vier Augen kaum ablehnen, wenn dieses von einem Elternteil gewünscht wird.

Wenn diese Kriterien eingehalten werden kann in Zukunft bei den Trainern auch mit einem befreiten ungezwungenen Training und mit Erfolgen gerechnet werden.

DER VORSTAND
DIE TRAINER